Endlich Hausfrau

Nina Hartmann / Kabarett

Das Leben als selbständige, selbstbewusste, emanzipierte, alleinverdienende, Zimmerpflanzen-ziehende Frau, Tochter, Freundin, Hop-on Hop-off Single, Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin – kurz: für Nina Hartmann – ist hart: man muss Termine managen, Texte für Castings lernen, auftreten, einspringen, mit Ablehnungen umgehen, neue Wege finden, ein Drehbuch schreiben, es produzieren, Mamas Handy updaten, Paketdienstzettel entziffern, Freundinnen trösten, Sexratgeberin sein, Ehemänner daten und lustige Interviews geben, ob Frauen überhaupt lustig sind.

Und in dem ganzen Machen, Checken und Tun muss auch noch schnell ein Pressetext fürs nächste Programm her, den doch eh keiner liest. Nina Hartmann reicht es! Sie will endlich Hausfrau sein!

Freitag 30.09.2022 um 19:30 im KOM Altach

Femininum- Maskulinum

Bernadette Schartner und Johannes Glaser / Musik-Kabarett

Im aktuellen Bühnenprogramm „Femininum  – Maskulinum“ von ARC en CIEL begibt sich Bernadette Schartner auf neues Terrain.

Mit kabarettistisch gewürzten Chansons erzählt sie ein Stück Lebensgeschichte und beleuchtet Figuren, in denen mann/frau sich wiederfindet. Pointiert, sarkastisch und berührend zugleich reisen Bernadette Schartner (Gesang) und Johannes Glaser (Akkordeon, Klavier) durch den Beziehungs-Kosmos der Geschlechter.

Chansons und Lieder von Aznavour, Brel und Bronner, Louise Martini und Hildegard Knef bis zu Danzer, Heller, Grönemeyer…facettenreich interpretiert!

Regie: Caroline Richards

Freitag 07.10.2022 um 19:30 im KOM Altach

Der Tatortreiniger

von Mizzi Meyer alias Ingrid Lausund / Theater

Wenn alle anderen weg sind – Mörder, Kriminalbeamte, Spurensicherung – schlägt seine Stunde! »Schotty« betritt die Tatorte und putzt mit Bürsten und chemischen Substanzen. Vor allem braucht er Empathie und Geistesgegenwärtigkeit. Er begegnet völlig fremden Menschen in emotionalen Ausnahmezuständen. Den grundsympathischen Schotty kann dabei nichts aus der Ruhe bringen, er macht seinen Job und zeigt dabei klare Kante. Nicht unbedingt gebildet, dafür überaus intelligent und meinungsstark. „Dreck ist nur Materie am falschen Platz“, eine seiner pragmatischen Weisheiten.

Der Tatortreiniger… gescheit, zutiefst humoristisch, weil … das Leben mehr zählt als dessen tragisches Ende. (Der Standard)

Der Tatortreiniger entwickelte sich zum Kult. Nachdem die letzte Staffel abgedreht ist, erlaubt die Autorin die Adaption der Comedy-Serie für die Bühne. Das passt ganz hervorragend, nicht nur, weil die Folgen kammerspielartig konzipiert sind – sondern auch, weil Mizzi Meyer alias Ingrid Lausund ursprünglich Dramatikerin ist und ihre Kunst und ihr Handwerk brillant versteht.

Freitag 14.10.2022 um 19:30 im KOM Altach

„Geschüttelt UND gerührt“

Chilimangaros / Musik

Wir spielen quer durch den jazzigen Gemüsegarten, frisch und froh von der Leber. Einiges an Eigenkompositionen, vieles an Arrangements und Texten….ein Musikcocktail ohne Nebenwirkungen.

Mit Programmbroschüren kann ich nicht dienen, da wir keine Konzertreihe im herkömmlichen Sinn machen. Die Mixturen sind jeweils an Zeit, Ort und Stimmung angepasst.

Es spielen Hannes Berthold – Akkordeon/Gesang, Martin Franz – Saxi/Gesang, Marcel Fetz – Batterie/Perkussion/Gesang, Michael Fetz – Kontrabass/Gesang.

Freitag 21.10.2022 um 19:30 im KOM Altach

faust in the box

Bridge Markland / Theater

Wissenschaftler Faust sucht nach ultimativem Wissen und Spaß im Leben. Da taucht einer auf, der alle Wünsche erfüllen kann: Mephisto! Der Haken dabei? Faust muss ihm seine Seele verkaufen. Und das Wünsche erfüllen funktioniert nur, weil Mephisto Leute krass manipuliert, Notfalls mit Drogen und Zauberei. „Weiter, weiter ins Verderben, wir müssen leben, bis wir sterben“ tönt Rammstein Sänger Till Lindemann dazu.
In dieser rasanten Ein-Frau+Puppen-Voll-Playback-Show wechselt Bridge Markland ständig zwischen Mephisto, Faust und Gretchen. Zusätzliche Figuren spielt sie mit Handpuppen. Goethes Texte werden mit Popmusik-Zitaten verstärkt. Roy Orbison singt „Pretty Woman“ als Faust Gretchen zum ersten Mal sieht. Elvis heizt der Unerfahrenen mit „Falling in Love“ ein. Da helfen auch die Warnungen der Ärzte nicht: „Männer sind Schweine – traue ihnen nicht“.
Diese Liebesgeschichte hat auch bei Bridge Markland kein Happy End, macht aber sehr viel Spaß. Sie zaubert nicht nur einen erfrischenden Faust aus der Box, sie liefert auch einen neuen Blick auf die Popmusik-Geschichte.

Freitag 28.10.2022 um 19:30 im KOM Altach

Kochen mit Elvis

Theater Perpetuum

Dad war Elvis-Imitator. Nach einem Autounfall sitzt er im Rollstuhl und führt ein Dasein als „Zombie“. Wie verhält man sich ange­sichts dieser belastenden Situation? Während Tochter Jill ihr Heil im Kochen und Essen sucht (und in beidem ist sie wirklich gut), wendet sich ihre lebenshungrige Mutter jüngeren Männern zu und kotzt eher, als dass sie isst. Spielball der (Wort-) Gefechte wird sehr bald Stuart, den Mam eines Tages anschleppt. Er muss sich mit Jill am Kochtopf und mit Mam auf dem Küchentisch auseinan­dersetzen; und besonders wohl fühlt er sich nicht mit diesem verkrüppelten Ehemann in Elvis-Klamotten. Es wird gegessen, gestritten, gefickt, geweint und gesungen.

„Kochen mit Elvis“ besticht durch seine schnellen Dialoge und seinen schwarzen Humor. Lee Hall hinterfragt unsere Schönheits-ideale, erzählt von der Schwierigkeit, erwachsen zu werden und von unser aller Sehnsucht nach Liebe. Und er macht einen großen Mythos des vergangenen Jahrhunderts auf besondere Weise noch einmal lebendig: den „King“, Elvis Presley.

Samstag 05.11.2022 um 19:30 im KOM Altach